Wieder da und schon wieder WEG!!!

•September 20, 2009 • 3 Kommentare

Warum, vergehen die schönen Momente im Leben so schnell und die schmerzhaften bleiben so lange hängen? Das ist doch verrückt…Ich lande in Hamburg Fuhlsbüttel und das Gefühl die Familie und später die Freunde wieder zu sehen ist überwältigend, trotz der Müdigkeit, will man nicht schlafen, da man die Menschen um sich herum so lange nicht gesehen hat und nun in vollen Zügen genießen möchte.

Am Abend wart ihr alle da, das war fantastisch, nach einer sooooo langen Zeit, waren fast alle Menschen die mir besonders wichtig sind auf einem Haufen versammelt. Vielen Dank an dieser Stelle, dass ihr alle gekommen seid! Doch nun geht es mit den Bewerbungen los, denn das Leben muss weitergehen, also setze ich mich hin und schreibe eine nach der anderen Bewerbung. Die Antworten fliegenein, ein Hotel nach dem Anderen lädt mich zum persönlichen Gespräch ein. Ist das nicht ein tolles Gefühl? Oh ja, das ist es!

Und nun? Nun habe ich eine tolle Position als F&B Assistant im Maritim Kurhaushotel Bad Homburg angenommen! Somit wird es nun ernst…ich darf damit beginnen nach Wohnungen zu suchen und werde auch vorerst fündig. So steigen Papa und ich eines Freitag mittags ins Auto und nehmen die Strecke von 600 km auf uns. Das ist schon ein ganzes Ende!, und meine Gefühle spielen innerlich verrückt. Alle Wohnungen, die wir sehen sind nicht die hübschesten, also bemühen wir uns darum eine weiter zu suchen. Die finden wir dann auch im Internet. Ohne sie besichtigt zu haben, schlagen wir zu. Zwei Wochen später ist es soweit, Papa und ich steigen erneut ins Auto, vollgepackt bis unters Dach. Der Einzug steht an.

Wir schafen an diesem Wochenende eine ganze Menge, und ich fahre für die kommende Woche noch mit nach Hause, um die Familie noch auf die letzten Tage zu genießen. Doch dann, dann steht der Tag bevor, ich fahre wieder runter, diesmal mit Mama um die restlichen Sachen zu transportieren! Mama bleibt dann noch eine Woche bei mir, um mir mit letzten Dingen behilflich zu sein. Doch diese Woche vergeht viel viel viel…zu schnell!!!

Papa kommt nun auch noch für dieses Wochenende, um Mama abzuholen und die IAA 2009 zu besuchen. Dies tun wir dann auch am Samstag. Es geht ins Bett und ich kann kaum schlafen!, denn morgen, also heute am Sonntag passiert es dann finally! Die Eltern verabschieden sich, man sieht nur noch die Rücklichter des vertrauten Autos und die Arme aus den Fenstern winken. Die Lichter werden immer kleiner…Ist das vllt. ein scheiss Gefühl! Nun ist man auf sich alleine gestellt, doch das Leben soll weiter gehen…Klingt komisch und daran will ich gerade gar nicht denken!, ich schaffe es gerade noch in meine Wohnung und auf mein Bett, bis ich sie nicht mehr halten kann, die Tränen, ich will wieder nach Kiel. Warum ist das Leben so???

Morgen geht es dann wieder auf die Arbeit, dann sieht das Leben hoffentlich schon wieder ganz anders aus! Man darf seine Ziele nie vor den Augen verlieren, und diese habe ich nun mal hoch gesteckt!

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die vielen Kommentare von eurer Seite. Es hat mich immer gefreut, euch auf diesem Wege auf dem Laufenden zu halten. Somit schließe ich diesen Blog nun entgültig mit einem Foto, das mich auf dem Flughafen Newark / New York zeig, kurz bevor ich nach Haus fliege!

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Exklusivinterview

•Juli 29, 2009 • 1 Kommentar

Zum Abschluss haben wir uns für unsere Leser und Leserinnen, etwas ganz besonderes aufgehoben. Seit einigen Tagen, haben unsere Reporter, ein Exklusivinterview mit Björn-Ole Bast auf ihrem Schreibtisch liegen. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um dieses zu veröffentlichen.

DCN: Wie war das für sie Herr Bast, als sie im Camphill Village Copake ankamen?
BOB: Alles war neu und man war so aufgeregt, dass man die Nächte vor der Anreise bereits nicht schlafen konnte. Doch dann kam man an und wurde trotz späterer Meinungsverschiedenheiten mit seinen Hauseltern, herzlich empfangen. Alle Ängste und Sorgen ließ man ab diesem Punkt vorerst hinter sich.

DCN: Nachdem sie ins Kaspar House umgezogen sind, was hat sich geändert?
BOB: Einfach alles; alles passte perfekt, alle Menschen, die mich in diesem Haus umgeben haben, sind so nett und haben mich mit offenen Armen empfangen. Es gab keinerlei Einschränkungen in der Lebensqualität mehr und immer neue Herausforderungen.

DCN: Was für Herausforderungen waren das?
BOB: Es ging los mit persönlicher Pflege, wie Toilettengänge mit Villagern bis hin zum Geben einer Dusche. Vor meiner Anreise wollte ich nicht in ein care-house, da mir all diese Art von Pflege zu intim und ekelhaft war. Doch sobald ich damit konfrontiert wurde, war es kein Problem mehr!

DCN: Was hat Ihnen am besten im Village gefallen?
BOB: Wie sich einem gegenüber die Villager verhalten haben und wie man immer mehr Herzen erobern konnte. Und all das mit den kleinsten Dingen. Zudem waren all unsere Wochenendtrips ein Erlebnis für sich. Den Osten der USA sowie Kanadas mit neuen sehr guten Freunden zu erkunden ist ein Erlebnis für sich. Allerdings ist das noch nicht alles, wenn man nun die Workshops auch noch mit einbezieht, hatte ich am meisten Spaß bei allen hotelfachbezogenen Themen. Sei es das Schlachten einer Kuh, vieler Hühner, die Käseherstellung von Hand oder das Kochen von Ahornsirup. Ich habe dabei so viel Neues lernen können. Und nicht zu vergessen das Schneeschieben mit „meinem“ Plowtruck.

DCN: Nun ist ein Jahr vorüber, hat sich für sie irgendetwas verändert?
BOB: Ich fühle mich viel reifer als zuvor und bin ein großes Stück selbständiger geworden. Ich habe großartige Menschen kennen gelernt und viele neue Freunde gewonnen; von anderen Coworkern, über Hauseltern bis hin zu Villagern.

DCN: Würden sie sich wieder für den Anderen Dienst im Ausland entscheiden und diesem im Camphill Village Copake ableisten?
BOB: Zunächst einmal würde ich es nicht ableisten nenne. Ich würde sagen, die Möglichkeit wahrnehmen den Zivildienst in Form eines ADiA durchführen zu dürfen. Und ja ich würde mich jederzeit wieder dazu entschließen, gerade nun, wo das Jahr so schnell und langsam zugleich verging. Es ist fantastisch, dass die Bundesregierung einem die Möglichkeit gibt auf diese Weise seine Pflicht zu erfüllen. Ein Lob an unsere Damen und Herren Politiker.

DCN: Haben sie irgendwelche Tipps für eventuelle Nachfolger von Ihnen?
BOB: Ohja, doch die meisten möchte ich hier nicht erwähnen. Ich kann nur so viel sagen; lasst euch nicht unterkriegen, nehmt euch eine Auszeit, wenn ihr sie braucht und haltet als Young-Coworker immer zusammen, dann kann euch so gut wie keiner etwas.

DCN: Wie fühlen sie sich nun so kurz vor Ihrem Rückflug?
BOB: Ich habe gemischte Gefühle. Einerseits freue ich mich auf die Heimkehr zu meiner Familie und all meinen Freunden, sowie auf alles was nun in Hinsicht der beruflichen Zukunft kommt. Andererseits lässt man auch eine Menge neuer Freunde zurück und fragt sich wie deren Leben wohl weitergeht. Doch muss ich ehrlich sagen, bin ich nun dazu bereit, die Rückreise anzutreten.

DCN: Was sind Ihre Pläne für Ihre berufliche Zukunft?
BOB: Ich werde wohl sehr wahrscheinlich wieder ins Hotelfach zurückkehren, um so vielen Menschen (Gästen), durch meine Dienstleistungen, ihren Aufenthalt so schön wie irgend möglich zu machen.

DCN: Liegt Ihnen noch irgendetwas auf dem Herzen, dass sie loswerden möchten?
BOB: Ohja, ich möchte mich bei jedem im Village von ganzem Herzen, für eines der besten Jahre in meinem bisher verlebten Leben bedanken. Mein ganz besonderer Dank gilt Ben, Ted, Robin, Susan, Lea und Katarina. Passt alle auf euch auf. Wir dürfen uns nicht aus den Augen verlieren.

Letzte Unternehmungen

•Juli 24, 2009 • 4 Kommentare

Sehr geehrte Leser/innen, nun ist es bald wirklich so weit, die Rückkehr in die Hauptheimat steht bevor, somit sind hier vor Ort in der zweiten Heimat noch viele Dinge zu tun. Nachdem wir aus Rhode Island zurück waren, begann ich damit meine Koffer nahezu vollständig zu packen. Bisher sieht die Gepäckfrage ziemlich gut aus. Zumindest bekomme ich alles in die Koffer. Schauen wir mal, ob es auch Gewichttechnisch funktioniert.

Dann stand der Sonntag wieder einmal vor der Tür und ich machte die aller letzten Besorgungen, bevor ich mich dann wieder beim Baseball integrierte. War das ein spannendes Spiel. In meinem Team waren 2 andere Coworker und sonst cth1nur Villager die den Ball nicht treffen. Im gegnerischen Team speilten ausschließlich Coworker. Dennoch gewannen wir das Spiel im dritten Inning, denn wir fingen einfach alle Bälle in diesem letzten Inning, so dass für unsere Gegner keine Chance mehr bestand zu gewinnen. Wir müssen noch einen Punkt erziehlen, um in Führung zu gehen. Und geschafft, kurz vor dem Ende des Spiels. Die Freude war groß…Nebenbei habe ich mich auch noch als Catcher engagiert, daher auch das nette Foto mit dem Helm.

Nach diesem letzten Spiel meiner Baseball Saison, steht nun noch die letzte Wanderung mit Scott auf dem Programm, es geht zu Taconic Mountain Range, um dort ein weiteres Mal einen Wasserfall zu erklimmen. In kompletter Hikingmontur gehts los ab zum Creek und hinauf das gute Stück. Da ich kurzärmelig unterwegs bin, beginnen mich die Mücken zu zerstechen, doch was macht man da laut dem Survival Buch von Bear Grylls? Na ganz klar, man nimmt ein wenig schlammige Erde und reibt sich damit die Haut ein. Und siehe da, es funktioniert! Immer wieder mussten wir nun den Bachlauf überqueren, bis wir endlich zu dem einen Wasserfall kamen, hinter den man klettern kann. Das Loch um dahinter zu steigen ist sehr klein und rutschig…und was passiert natürlich? Ich rutsche aus, doch außer einem kleinen Kratzer am Arm habe ich nichts davon getragen. Meine andere Hand hat mich gerettet!

Es geht wieder hinaus aus dem Loch und weiter hinauf, dabei halte ich mich ab und an an kleinen Bäumen fest und das war auch gut so, denn ich rutsche auf dem nassen, abfallenden Waldboden erneut aus. Der Baum hindert mich daran in den Bach zu stürzen; stattdessen höre ich alle meine Rippen, meine Schulter und meinen Ellenbogen knacken, während ich an meinem rechten Arm hängend am Baum baumel. Das tat gut, ich habe mich noch nie so gut gestreckt. Also geht es weiter hinauf. Oben angelangt entdecken wir den parallel führenden Wanderweg und beschließen diesem zu folgen, sobald es zum Abstieg kommt. Doch wollen wir zunächst einmal eine kleine Pause machen. Dabei entdecken wir die ersten wilden Blaubeeren und nehmen sie als kleinen Snack zu uns.

Heute hatten wir dann wieder einmal unser Nachbarschaftsessen, da kommen alle Nachbarn zusammen und bringen ihr Gekochtes mit. Heute war es zu meinen Ehren, da ich am Montag, nach der langen Zeit das Village verlasse. Jedes Haus hielt mir zu Ehren eine Rede verabschiedete sich schon einmal von mir. Somit ist nun fast alles erledigt. Heute Abend ziehe ich dann noch mit meinen Freunden los und dann folgt am Sonntag der Abschied vom Haus, bevor Robin mich am Montag zum Flughafen EWR fährt. So geht ein erlebnissreiches Jahr zu Ende. Doch lasst euch eins gesagt sein, es ist nicht der letzte Bericht der DCN / WCN…good night Germany!

Rhode Island with Bill

•Juli 17, 2009 • 4 Kommentare

Wie im voraus angekündigt, hat unser Chefredakteur wieder einmal eine Dienstreise angetreten, um den Lesern eine neue Story zu liefern. Das Ziel war erneut Warwick in Rhode Island, um dort zusammen mit Bill seine Tante Alice zurhi2 besuchen. Doch da unser Prius derzeit in den Händen von Ben und Ted in Kanada verweilt, durften wir uns auf die Kosten Bills, ein Auto mieten. Somit begann der Mittwoch morgen, mit dem pick up des Fahrzeuges. Endlich erhielten wir mal ein vernünftiges Auto. Einen schneeweissen VW Jetta 2.5 Liter Sport. Das wird wohl Spaß machen ist mein erster Schluss.

Es geht auf die Straße und gen Village um Bill einzusammeln, der patient in Kaspar wartet. Und oh ja bringt es Spaß den Jetta zu treten, tip tronic vom feinsten und der Sportgang. So brauchen wir auch nur 2 1/2 Stunden nach Rhode Island. Es werden wieder Blumen für Alice besorgt bevor wir vor ihre Tür treten. Ach hat sie sich gefreut uns zu sehen. Doch viel Zeit hatten wir nicht, denn der Tisch war reserviert und wo war er das? Natürlich im Warwick Country Club. Sie hatte mir ja beim letzten Beschc bereits versprochen, dass wir dort essen gehen, wenn ich das nächste Ma(h)l komme. Ich hatte ein leckeres Crispy Chicken Club Sandwich und ein Stück Limettentorte als Dessert. Die Bedienung war sehr freundlich und eine der atraktivsten jungen Frauen, die ich je gesehen habe… :-)

Doch wir sollten nicht länger bleiben und kehren wieder in der Stratford Lane ein um in Alice Condo zu schnacken. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen doch es war nicht nur langweilig…ein paar interessante Geschichten erzählte sie uns schon. Es schlägt 6:00 pm, wollen wir nicht die Nachrichten schauen, lautet die nächste Frage…Robin und ich denken rhi5uns nichts dabei und stimmen zu. Haben wir denn eine Ahnung, dass es Lokalnachrichten waren, die eine Stunde andauern. Was solls, finally dürfen wir ins Auto steigen und in nördlicher Richtung nach Providence fahren. Hier ist unsere Suite im Biltmore Hotel reserviert. Alles läuft wie am Schnürchen, und unser Zimmer ist klasse.

Ich besorge unser Abendessen, während Robin, Bill bettfertig herrichtet. Der Abend klingt nun aus bei einem kühlen Blonden und chinesischem Essen auf dem Bett, während der Fernseher uns in seinen Bann zieht. Gute Nacht, denn Alice kommt um 10:00 am vorbei um uns durch Providence zu führen.

Der Wecker klingelt, das Frühstück kommt von Starbucks und wird von hungrigen Mäulern verschlungen. Schnell packen wir die letzten Sachen, während wir frühstücken, um Alice pünktlich in der Lobby des 1922 errichteten Hotels anzutreffen. Die Stadtrundfahrt beginnt in unserem VW, vorbei am Capitol von RI und hinauf zur Brown University, die angeblich so bekannt ist, wie Haward und Yale. Gefolgt von einem Park an der Küste, in dem wir einen kleinen aber rhi4feinen Spaziergang absolvieren. Von frischer Luft erneut aufgeweckt starten wir durch um zu speisen. Doch dies tun wir nicht irgendwo…

Alice hat uns einen Tisch im University Club, der Brown reserviert. Sie ist dort nämlich Ehrenmitglied. Dieses Restaurant erfordert im Mainroom einen Anzug oder ein Kleid. Doch auf der Terasse und im Nebenzimmer, darf man auch ohne dem Dresscode entsprechend gekleidet zu sein speisen. Die Stufen hinauf sind sehr teil und für Bill und Alice nicht zu meistern, doch natürlich hat die gute Dame ihren eigenen Schlüssel für den Aufzug. Also kein Problem…denkste…der Lift ist out of order. Alice verlangt nach dem Manager, denn er ist ein alter Freund von ihr. „Ken das geht so aber nicht, dann müssen wir nun in ein anderes Restaurant gehen“. „Aber Mrs. M******, auf keinen Fall, fahren sie herum und ich bringe sie durch den Seiteneingang, über den Mainroom ins Restaurant“. So passierte es dann auch, das Restaurant parkt unsern Wagen und wir beginnen durch die Dresscodearea zu spazieren. „Ken müssen wir nun wirklich durch das ganze Restaurant laufen?“ „Nein Mrs. M******, ausnahmensweise dürfen sie im Mainroom platznehmen.“ So saßen wir nun ohne Krawatte und Jacket im Mainroom zu Tisch. Das Essen war hervorragend, der Service nahezu für die USA. Man hätte hier und da mehr Service leisten können mit weniger Aufwand aber ich will nicht meckern.

Vollgeschlagen gehts zurück ins Auto, Alice setzten wir am Biltmore ab, wo sie in ihren Buick umsteigt. Wir verabschieden uns und schon sind wir auch wieder zurück im Village. Bill geht ins Bett und der reguläre Alltag beginnt erneut. Good night Germany!

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Tag 320

•Juli 13, 2009 • 4 Kommentare

Es passiert so viel momentan, dennoch gibt es kaum etwas zu schreiben, denn mir fällt einfach kein Weg ein alles in eine nette Story zu verpacken. So liefern die WCN nun nur einen Kurzreport, um über die vergangenen Ereignisse zu berichten.

Am Samstag wollte ich, wenn es regnet einmal den ganzen Tag lang das Haus nicht verlassen, doch so sollte es nicht kommen, denn der Wetterbericht stimmte nicht. Also endete ich im Kino in Albany up. Was wurde geschaut?…richtig, Ice Age 3 und zwar in 3D. Das war echt cool. Wieder zurück in Copake gibt es dann das Abendessen bei Dad’s Diner. Der nächste Tag beginnt und es heisst Abschied nehmen von Karen, denn ich werde sie nicht mehr sehen, bevor ich nach Hause fliege. Auch Ben, Ted, Charlie und Robert machen sich auf den Weg in den Urlaub, und hinterlassen uns das Haus.

Der Abend steht nun auf einmal bevor, da wir Sonntag haben, steht das wöchentliche Baseball-Spiel an. Die Teams werden gebildet und los geht es. Man das bringt Spaß, wenn man dann wie ein Profi, seitlich auf die Base rutscht. Man ist danach zwar etwas schmutzig, doch das gehört dazu. Den Ball habe ich auch getroffen, und das Fangen ist schon lange kein Problem mehr…

Bisher meistern wir alles, doch wenn man sich dann mal so den Kalender anschaut, darf man feststellen, dass da für mich nicht viel Zeit zum Packen bleibt. Den einen Vormittag ist dies und jenes zu erledigen und dann wieder welches usw.. Doch ich bekomme das schon hin, schließlich mag ich es im Stress zu sein. Da fühlt man sich nämlich immer gleich doppelt lebendig. Doch geht es mir gut und durch den Stress vergehen nun auch die Tage wieder schneller.

Die WCN werden sich im Verlauf der Woche mit einer Sonderausgabe zu Bill, Robin und meinem Besuche bei Aunt Alice in Rhode Island wiedermelden. Bis dahin…good night Germany!

Independence Day New York City

•Juli 5, 2009 • 4 Kommentare

Nachdem ich meine ersten Feuerwerke in New York City am Sylvesterabend gesehen hatte, stand für mich fest, dass ich zum 4. Juli, dem Independence Day wieder zurückkehren werde. Also begann ich mit dem research für die jul1Feuerwerke schon relativ früh. Fündig wurde ich noch nicht, es war wohl damals noch zu früh…doch ich habe es nicht vergessen. Ich schaute vor drei Wochen erneut nach und durfte feststellen, dass ich ein verdammtes Glück habe.

Die Macy’s fireworks in New York City sind dieses Jahr die Größten in den ganzen USA, denn neben dem Independence Day wird auch der 400. Geburtstag, der Erkundung, des Hudson Rivers gefeiert. Im Internet suche ich nach dem perfekten Platz, um die Feuerwerke zu betrachten. Das ist gar nicht so einfach. Doch dank Google Earth, finde ich einen nahezu perfekten Ort. Nun heisst es nur noch auf den 4. Juli warten.

Da plötzlich, steht er vor der Tür; es geht in den gold farbenen Prius und gen Süden, der City entgegen. Doch da wir nicht in Metropolitan Areas fahren dürfen, stellen wir das Auto am Flughafen in Newark ab und nutzen fortan öffentliche Verkehrsmittel. Es läuft alles wie am Schnürchen. Um 8:30 pm erreichen wir unseren Viewpoint. Auf Nachfrage, erklärte uns ein Cop, dass die Feuerwerke nicht vor 9:20 beginnen würden.

Gute Plätze sind gesichert, die Beine werden sich in den Bauch gestanden und dann geht es los! Bevor die ersten Feuerwerkskörper von sechs Barken aus abgeschossen werden, werden alle Lichter, der im Hintergrund liegenden Skyline von Manhatten, wie auf Knopfdruck gedimmt…..boooooom, boooom, booom…..der Himmel wird taghell erleuchtet. Das Feuerwerk ist einzigartig, und beeindruckender, als jedes andere, dass ich jemals gesehen habe. Die Raketen explodierten nicht und verglühten dann sofort, viel besser, alles brannte langsam ab, als ob das Feuerwerk in Zeitlupe abgeschossen wurde. Einfach nur umwerfend; nicht mit Worten zu beschreiben, also überzeug euch doch selbst auf den Bildern…Happy 4th of July and good night Germany!

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Woodbury Outlet & OCC

•Juni 28, 2009 • 4 Kommentare

Es war einmal wieder soweit, der day-off steht vor der Tür. Was möchten wir unseren Lesern denn bieten? Nach ein wenig hin und her überlegen, beschließen wir, in das größte Outlet Center in New York State zu fahren. In Woodbury occ8gibt es mehr als 220 Shops mit Markenware zu günstigen Konditionen. Über den Taconic Parkway, I-84 und I-87 geht es 1 1/2 Stunden in südwestlicher Richtung. Wir dürfen noch zwei Mal abbiegen und schon stehen wir auf dem gigantischen Parkplatz. Unsere Parklücke wird zentral gewählt, so dass wir in alle Richtungen ausschwärmen können. Von einem Geschäft zum nächsten, arbeiten wir uns durch das Getümmel. Kaufen tue ich lediglich eine neue Uhr, denn an Klamotten habe ich vorerst genug. Doch einkaufen und bummeln ist für bekanntlich anstrengend, sodass Robin und ich nach einer Imbissbude suchen.

Diese Suche dauert nicht lange, wir biegen in die nächste occ2Ladenzeile ein, wobei wir direkt auf einen Wurststand zusteuern. Die Aufschrift sagt: „Echte Deutsche Bratwurst“, also nichts wie hin, und schon findet sich die deutsche Bratwurst zusammen mit dem deutschen Kartoffelsalat auf unseren Tellern und wenig später in unseren Mägen wieder. Das war lecker…!, und musste einfach sein. Das shoppen ist damit erfolgreich beendet.

Es geht weiter zu unserem zweiten Ziel, das lediglich 20 Minuten Fahrt entfernt liegt. Wer kennt es nicht?…Orange County Choppers, aus der gleichnamigen TV-Serie von „DMAX“. Die Familie Teutel, die außergewöhnliche Chopper, handfertigt. Der Shop gleicht mehr einem Kunstmuseum, bei all den skurielen Motorrädern. Doch überzeugt euch auf den Fotos selbst, vllt. erkennt ja der ein oder andere ein bike aus dem Fernsehen wieder…Ich kannte alle, bis auf eines. Good night Germany, and see you again next week with a special report from New York City about July 4th; also known as Independence Day.

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Montreal

•Juni 23, 2009 • 3 Kommentare

Die Redaktion der WCN kommt ziemlich viel herum, für ihren Leserkreis. So reiste unser Chefreporter am vergangenen Wochenende für sie nach Montreal, Quebec, Canada um ihnen eine neue Ausgabe des Reisereports zu liefern. Um so CIMG3167viel Zeit wie möglich in der Großstadt für die nötige Recherche zu haben, durfte die Redaktion bereits um 6:15 am aufstehen. Ein Fahrservice, der Firma Susan Coworker GmbH, fuhr den Chefredakteur und sein Team, um 7:00 am zum Albany International Airport. Dort steigt das Team um in einen gemieteten Jeep, der Marke Toyota, um binnen weniger Stunden, die kanadische Grenze im Tiefflug zu erreichen.

Das Global Positining System leitet uns über die I-87, mitten durch den Adirondack Statepark. Eine schöne Strecke wurde uns damit vorgeschrieben. Kaum verlassen wir den Park, stoßen wir auch schon auf die Grenze, die wir letztendlich ohne großartige Probleme, überqueren dürfen. Noch eine halbe Stunde Fahrt und schon erreichen wir die Tore von Montreal gegen 1:00 pm.

Das Team sucht einen Parkplatz vorm Hostel, doch leider ist das nicht ganz so einfach, wenn niemand der französischen Sprache mächtig ist. So können wir nur mit der Hilfe von Passanten die Parkplatzeinschränkungen lesen und verstehen. Im Endeffekt haben wir viel Glück und können dort stehen bleiben, wo wir gerade eben eingeparkt haben. Also checken CIMG3191wir in unserem privaten 4-Bett-Zimmer im Hostel ein um in Folge die Stadt zu erkunden. Doch müssen wir uns zunächst etwas frisch machen.

Die Türen des Hostels lassen wir hinter uns und marschieren schnur stracks zur Pizzabude in der nächsten Queerstraße. Wir hatten nämlich noch kein Frühstück, geschweige denn Mittagessen. Gut genährt schlendern wir eine Hauptstarße hinunter, die uns direkt zur Montreal Fashion Show führt. Diese findet zur Zeit open air statt. Doch lassen wir uns davon nicht weiter aufhalten. Das kleine Chinatown leitet uns zur französischen Altstadt. Pariser Gassen und ein Nachbau von Notre Dame erwarten uns. Man fühlt sich, als sei man innerhalb einer Sekunde aus Toronto nach Paris geflogen. Und zusammen ergibt das dann Montreal. Einfach herrlich, wie sich die Crew einig ist. Die Beine möchten nun jedoch gerne eine Pause einlegen. Also kehren wir für den Beverageteil der WCN in eine Hafenbar ein. Bei einem Bier entspannt man sich hier (ich mag den Reim)…

Mit neuen, vereinten Kräften geht es weiter durch die Altstadt, und zurück zum Hostel, um von dort aus auf den Mont Real zu fahren. Dieser Berg liegt in mitten der Stadt. Von seinem Plateau aus, kann man die Skyline perfekt bewundern. CIMG3199Dieses Ziel erreichen wir kurz nach Einbruch der Dämmerung. So entstehen noch relativ helle Fotos. Doch wir möchten auch noch die Nachtfotos aufnehmen. So beschließen wir mit unserem Rental wieder in die Stadt hinunter zu fahren, um unsere knurrenden Mägen zu stillen, und danach wieder hinauf zu fahren. Gesagt getan, geschah alles, wie geplant. Die Bilder sind im Kasten und der Chefredakteur zufrieden.

Wieder im Hostel, breche ich mit Robin nochmal auf, um in einer Bar einen letzten Drink zu genießen. Doch danach, fallen auch wir ins Bett und schlafen wie ein Stein auf der brettharten Matratze, bis der Wecker läutet. Von nun an, heisst es zack zack…wir möchten noch das Olympiastadion sehen, bevor es heisst: „On the road again“…Wir checken CIMG3285aus und gelangene zum Stadion. Hier hängt neben der Flagge der BRD auch noch die der DDR. Ein seltsamer Anblick ist das. Doch es wehen nun einmal die Fahnen der damaligen Teilnehmer, in diesem atemraubenden Olympiapark.

Bevor der Rückweg nun entgültig angetreten wird, gibt es noch eine kleine Stärkung bei *-bucks. Ist die ersteinmal verzehrt setze ich mich erneut an das Steuer um das Team sicher bis an die Grenze zu lenken. Von hier an übernimmt Robin dann zum ersten Mal. Die Grenzüberquerung war diesmal interessant. Es gab zwar keine Probleme, doch plötzlich laufen 8-10 gepanzerte Zöllner zwischen den Autos hindurch, um 2 Personen am anderen Ende in Gewahrsam zu nehmen. Sobald die Beamten rannten, bat unser Zöllner uns den Wagen abzuschalten und ihm die Schlüssel auszuhändigen, so dass wir niemandem zur Hilfe eilen können. Das war ein interessanter Schachzug. Die Situation ist geklärt, wir reisen erneut durch die Adirondacks um den Wagen rechtzeitig um 6:00 pm abzugeben. Ein Pick-up ist zu späterer Stunde organisiert und bringt uns zurück ins Village, wo es dann ein weiteres Mal heisst…good night Germany!

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Making of Cheese

•Juni 14, 2009 • 2 Kommentare

Es ist Dienstag Nachmittag, und ich finde mich mit Karsten im Cheeseroom an der Farm ein. Unser Job wird es sein 115 che1Gallon Milch (435 Liter) zu Monterrey Jack Cheese zu verarbeiten. Ich habe das noch nie gemacht, doch dafür ist Karsten der Spezialist. Also auf gutes gelingen.

Wir beginnen damit die Milch aus dem Kühltank in den Käsebottich abzulassen. Das geht bei uns nicht vollautomatisch, wir machen das Eimer für Eimer. Eine halbe Stunde später ist es erledigt. Wir können die Kultur hinzufügen. 4 Teelöffel und alles wird abgedeckt. Die Milch darf fortan 30 Minuten ruhen. Karsten kümmert sich während der Wartezeit um die Tankreinigung und erklärt mir, wie alles funktioniert. Ich erkläre ihm, dass ich das Prinzip kenne, denn ich habe in meiner Ausbildung gelernt, wie die Käseproduktion maschinell funktioniert.

Die Zeit ist um, also fügen wir noch 2 1/2 Teelöffel Gerinnungsbeschleuniger hinzu und decken alles wieder fleißig ab. Doch diesmal für 45 Minuten. Zeit für ein paar Chips und einen Schluck zu trinken. Als wir das Laken erneut von dem Bottich nehmen, ist die Milch zu einem Klumpen geronnen. Sodass wir nun anfangen den Käsebruch zu schneiden. Sprich wir zerschneiden diesen Klumpen in viele kleine Würfel, und bringen die Temperatur auf 90 °F. Es wird ständig che3mit Holzpaddeln handgerührt, bis die Temperatur erreicht ist. Von diesem Punkt an stiren wir die Masse für eine halbe Stunde. und lassen alles erneut für eine halbe Stunde stehen.

Ist die Zeit um, schöpfen wir die Hälfte, der entstandene Flüssigkeit ab und rühren alle 5 Minuten für 1 Minute in eine Zeitspanne von 30 Minuten. Dabei kontrollieren wir die Temperatur immer und immer wieder, die mittlerweile auch 100 °F erreicht haben sollte. Perfekt das Warten hat ein Ende. Wir können die restliche Flüssigkeit abschöpfen, bis der Käsebruch trocken liegt. Diesen Salzen wir nun mit 115 Esslöffeln Salz und kneten ihn fleißig durch.

Es geht ab in die Formen. 2 x 50 cm Durchmesser und einmal 30 cm im Durchmesser. Es passt perfekt hinein. Ein Deckel kommt drauf, bevor wir die Formen auf den anbei stehenden Tisch heben. Auf dem Tisch stellen wir dann 10 Gallon Eimer, gefüllt mit Wasser obenauf, um durch diesen Druck die verbliebene Flüssigkeit herauszupressen. Nach 5-10 Minuten wenden wir den Käse das erste Mal. Dies darf fortan alle 6-8 Stunden, für die nächsten 2 Tage passieren. Ist diese Wartezeit um, wandern die Leibe in den 4-6 °C kühlen Käseraum, wo sie von den Farmern dreimal in der Woche gewaschen und gewendet werde. Verweilen dürfen sie hier für 2-3 Monate, bevor sie von den hungrigen Maülern verdrückt werden. Mir bringt es übrigens viel Spaß Käse zu produzieren. Somit werde ich dass fortan jeden Dienstag, zusammen mit Karsten machen. Good night Germany!

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End of Orientation Class

•Juni 14, 2009 • 1 Kommentar

Kaum bin ich aus dem Urlaub zurück, haben wir am darauf folgenden Montag auch schon das letzte Mal unseren Orientation Kurs. Um diesen Abschluss zu genießen, hat Kari sich überlegt, dass er mit uns nach Chatham fährt. Dort eld1hat das Village nämlich ein großes Stück Land gekauft, um binnen der nächsten Jahre ein Eldercare Dorf aufzubauen. Dort werden dann ehemalige Hauseltern betreut, die nicht mehr alleine wohnen können, sowie alte Villager. Momentan steht dort allerdings nur das Herrenhaus und eine Scheune, da es früher eine Farm war.

Wir kommen dort an und alle sind begeistert von dem Platz; ich kannte ihn schon und wusste, dass es ein genialer Ort ist. Der Deal sah dann wie folgt aus. Alle Coworker arbeiten ein bisschen auf dem Grundstück, und danach gibt es dann 2 Stunden Freizeit. Diese nutzten wir vollstens.

Wir spielen Football, Baseball und Frisbe auf dem Rasen und danach Basketball auf dem Basketballplatz. Für den vorhandenen Tennisplatz, waren leider nicht genügend Schläger dort. Doch wir haben Spaß und die Sonne brennt vom Himmel. Es ist Zeit zum Aufbrechen, och Robin, Kai und ich wollen noch nicht los. So rufen wir in unseren Häusern an und fragen ob es in Ordnung ist, wenn wir nicht zum Abendbrot erscheinen. Alles klar, kein Problem, wir haben neben dem 15 Sitzer auch noch unseren Prius dabei, so kommen wir später also auch nach Hause.

Wir drei werfen ein paar Körbe, bis es uns zu heiss wird. Da kommt uns die Idee, wir können im Haus mal nach Handtüchern suchen. Siehe da da haben wir schon drei gefunden. Wir laufen über den Rasen, springen ab, und platsch sind wir im Pool. Was haben wir für ein Glück, dass es all das hier gibt und wir es wan immer wir wollen nutzen dürfen.

Doch irgendwann ist auch dieser Tag zu Ende und wir dürfen zurückkehren. Schnell ist allerdings klar, dass wir am kommenden Wochenende zum Barbecue wiederkommen. Die Terasse bietet uns einen riesen Grill. Das Wetter ist perfekt am darauffolgenden Samstag und so packen wir unsere sieben Sachen und starten nach Chatham. Sämtliche Sportarten werden wiederholt und der Pool wird ausgiebig genossen. Doch mehr dazu wenn ich wieder in good old Germany bin. Good night Germany!

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